Presse

26.8.2019 SCHWÄBISCH HALL

sommernachtfest in Schwäbisch Hall

Farbige Blitze zucken rhythmisch in die Luft, Lichtstrahlen erschaffen geometrische Formen und illuminieren das Unterwöhrd ganz neu. Beim Sommernachtsfest ist am Samstagabend vier Mal eine etwa achtminütige Lasershow mit Musikuntermalung auf dem Grasbödele gezeigt worden. Zur Showtime hat es auf dem Steinernen Steg und am Kocherrand des Unterwöhrds kaum noch einen freien Platz gegeben.

Meinungen über das fehlende Feuerwerk gehen auseinander

„Der erste Teil war eher wie eine Dia-Show“, kritisiert Roy Eckhardt aus Schwäbisch Hall. „Der zweite Teil war besser, auch wenn man es von weiter weg nicht so gut sehen konnte.“ Er findet es nicht schlimm, dass es kein Feuerwerk gab. Auf dem Steinernen Steg hört man beim Vorübergehen bei der zweiten Lasershow andere Töne. „Das bringt echt nix hier“, sagt eine Frau zu ihren Freundinnen. Stephania Tiberio von den Siedern steht nach dem Fackeltanz am Großen Gockel und unterhält sich. „Also mir hat die Lasershow wirklich gut gefallen. Ein Feuerwerk habe ich nicht vermisst“, antwortet sie auf die Frage des Reporters.

Eigentlich  mag ich Feuerwerk gern, aber ich finde es auch verständlich, dass diesmal drauf verzichtet wurde“, sagt Arthur Kouzinski aus Tüngental. Das Sommernachtsfest bestehe ja auch nicht nur aus dem Feuerwerk, es gehe ja auch darum, Freunde und Bekannte zu treffen. „Ich bin immer mal wieder dabei. Vor allem, wenn ich eingeladen werde“, sagt er und lächelt seine Freundin an. „Ich kann dazu gar nichts sagen, ich bin zum ersten Mal hier“, sagt Norbert Czernicky aus dem fränkischen Wörnitz, der auf der Suche nach einer Bekannten. „Aber ich muss schon sagen: Hier ist es ja schöner als in unserem Rothenburg.“

Robert Spoden hat das Sommernachtsfest wie schon in langen Jahren zuvor mit seinem Team organisiert. „Die Entscheidung, auf ein Feuerwerk zu verzichten, hat nichts mit der Feinstaubdebatte zu tun“, stellt der Chef des Stadtmarketings klar. Er ist gerade in den Ackeranlagen unterwegs und beobachtet die rund 440 freiwilligen Helfer, die kurz vor acht die 25.000 speziellen Teelichter in ihren Bechern und die 2500 Lampions entzünden. „Es ist einfach so, dass das Feuerwerk vor allem aus den Ackeranlagen wirklich nicht gut zu sehen ist. Und eine Lasershow kann man auch mehrmals am Abend zeigen“, sagt Spoden. „Außerdem hat es auch was mit einem stärkeren Sicherheitsbewusstsein zu tun. Wir wollen ja nicht für den nächsten großen Stadtbrand in Hall verantwortlich sein.“

Quelle: www.swp.de


21.12.2016 SCHWÄBISCH HALL

Lasershow zum WeihnachtsmarktAbschluss

Der Weihnachtsmarkt endet nach 23 Öffnungstagen mit einer Lasershow. Händler machen im Dauerregen weniger Umsatz als in den Vorjahren.

Freitagabend, 20 Uhr. Die Lichter auf dem Weihnachtsmarkt gehen aus. Nebel steigt auf. Eine Besucherin befürchtet, dass ein Feuer ausbricht. Doch die Lasershow beginnt. Rund 3000 Besucher verfolgen sie auf der Treppe und zwischen den Ständen. Zu „Skyfall“, dem Titellied des James-Bond-Films und „Music was my first love“ erhellen drei Lasergeräte den Nebel über dem Markt. Die 15-minütige Show wird vom Rathaus aus gestartet. Lichtkreise zeichnen sich auf der Treppe ab. Laserpunkte springen über die Köpfe. Die Menge klatscht, der Markt endet...

Quelle: www.swp.de


28.08.2016 SCHWÄBISCH HALL

Sommernachtsfest: Karibik-Flair in Fachwerk-Kulisse

Laser-Show und Musikfeuerwerk auf dem Grasbödele, romantischer Lichterzauber im Park: Zum Haller Sommernachtsfest strömen die Massen.

 

Tanzende Laser und glitzernde Raketen versetzen in Staunen

 

Immer enger wird es an der Hauptbühne des Unterwöhrds, wo Gonzo’N’Friends den Soundtrack für einen perfekten Sommerabend liefern. Schließlich wird die Musik unterbrochen. Das Feuerwerk ist an der Reihe. Tausende Zuschauer säumen den Unterwöhrd. Wie bereits im vergangenen Jahr werden die Raketen am Grasbödele abgefeuert. Premiere hat aber die Lasershow, die Pyrotechniker Michael Unger mit seinem neu angeschafften Lasersystem mitgebracht hat. Ein feiner Schleier Kunstnebel überzieht das Grasbödele, in den die Lasermaschine riesige blaue Wellen zeichnet, und aus den Lautsprechern rauscht der Soundtrack der „Fluch der Karibik“-Filme. Die Wellen bäumen sich auf, verändern Formen und Farben – ein eindrucksvoller Tanz der Lichter und Laser. Schließlich knallen die Raketen in die Luft und erhellen den sternenklaren Himmel vor der Fachwerk-Kulisse der Altstadt mit glänzenden Glitzerkaskaden. Zugleich vollführen die Laser auf dem Grasbödele ihre wilden Tänze. Ein berauschendes 18-minütiges Spektakel. Die Gäste staunen und belohnen die Show mit Jubelrufen und lang anhaltendem Applaus.

Quelle: Auszug aus dem Haller Tagblatt